88 Luftballons – Kinder- und Jugend-Musik-Projekttag der Jungen Concordia Reichenbach/Fils

am 25.Mai 2019

42 Kinder trafen sich an diesem Samstag Vormittag zu dieser Veranstaltung und waren gespannt auf die neue Idee der Jungen Concordia Reichenbach/Fils. In der mit vielen bunten Luftballons geschmückten Brühlhalle wurden die Kinder und Jugendlichen von der Chorleiterin Bianca Maria Uhl herzlich begrüßt und die Kursleiter vorgestellt. Bei der Anmeldung konnten sich die Kinder für die Kurse
Sing und Tanz, Hip Hop Dance, Material- und Objekttheater und Improvisationstheater entscheiden.
Fröhliche Mädchen und Jungen kamen dann gegen 12 Uhr aus dem 1. Teil des Kurses zurück und ließen sich die Pizzaschnitten, Rohkost und Obst schmecken. Danach durften sich alle für 90 Minuten in der Sporthalle beim abwechslungsreichen Geräteparcour austoben.
Beim 2. Teil des Kurses konnte dann wieder konzentriert geübt werden. Zwischendurch gab es zur Stärkung noch leckere Muffins in vielen verschiedenen Variationen und Getränke für den Durst.
Einmal durfte jede Gruppe das Einstudierte auf der Bühne ausprobieren, bevor die Türen für die Eltern und vielen interessierte Gäste zur Abschlussveranstaltung um 17 Uhr geöffnet wurden.
Das Publikum machte beim gemeinsamen Begrüßungs- und Bewegungslied „Ich lieb die Blumen, ich lieb den Sonnenschein…“ gerne mit und applaudierte begeistert bei den Darbietungen, Lieder, Tänze und Theaterspielen der jungen Künstler. Der Kursleiter und Tanzlehrer Kevin Dömmel zeigte ebenfalls eine tolle Hip-Hop-Einlage.
Die Kinder, Kursleiter, Organisatoren und Helfer waren am Ende alle sehr zufrieden und wünschen sich eine Wiederholung dieses Events. Bleibt zu hoffen, dass sich das unter den Kindern und Jugendlichen nun herumspricht und vielleicht einige Lust bekommen haben, wöchentlich bei der Jungen Concordia mitzumachen. Wir werden sehen.

 

 

 

Wenn der Chorleiter bereits mitten im zweiten Liedvortrag erschossen wird,

sagt das dann etwas über die Qualität des Konzertes aus? Nein, das kann wann so nicht schlussfolgern. Aber ich fange jetzt mal von vorn an.

Zum 150jährigen Bestehen des Gesangvereins Concordia Reichenbach präsentierte „querbeet“ am 6. April in der Brühlhalle einen Konzertabend unter dem Titel „Best of querbeet“. Das Konzert war mit über 450 Besuchern sehr gut besucht.

Pünktlich standen der Chor querbeet, unser Chorleiter Andreas Fogel und die vierköpfige Band auf der Bühne. Zuerst begrüßte unsere Chorsprecherin Katja Keefer unsere Gäste und die Ehrengäste.

„querbeet“ (früher „Junger Chor“) existiert mittlerweile seit fast 30 Jahren. Zu einem „Best of…“ gehören daher auch schon lange nicht mehr gesungene Lieder, die im ersten Teil des Konzertes zur Aufführung kamen. Das Konzert begann mit dem bekannten „Mein kleiner grüner Kaktus“ von den Comedian Harmonists und wurde fortgesetzt mit dem nicht weniger bekannten Kriminal-Tango. Dabei erhielten die Sänger aus dem Bass den in dieser Intensität so nicht vorhersehbaren Spontanapplaus für ihre erste „Ah–ih-u-ah“ Stelle mit einstudiertem Hüftschwung. Glernt isch halt glernt. Mitten im Lied erfolgte nach einem Schuss aus dem Hinterhalt die bereits erwähnte Sterbeszene des Chorleiters. Geistesgegenwärtig wurde das Lied trotzdem vom Chor zu Ende gebracht, auch wenn sich das Ende ohne den Chef schier endlos dahinzog. Der Täter wurde nicht gefasst.

Fortgeführt wurde das Konzert mit dem wieder auferstandenen Chorleiter mit den Titeln „On the sunny side of the street“, „Bridge over troubled water“, „Tequila Samba“ und „Angels“. Den ersten Teil beendete ABBA´s „Thank you for the music“, bei dem jeweils beim Refrain der Text zum Mitsingen auf der Leinwand vorgegeben war und im Dunkeln beim Chor und beim Publikum Leuchtstäbe zum Einsatz kamen. 500 im Rhythmus geschwenkte Lichter bildeten eine eindrucksvolle Atmosphäre.

Nach einer halben Stunde Pause wurden Titel aus der neueren Schaffensperiode des Chores vorgetragen. Ab jetzt stand auch die Sprecherin Marion Jeiter von der Württembergischen Landesbühne Esslingen auf der Bühne und es wurde mit der Projektionsleinwand multimedial. Die Höhepunkte aus den Konzerten „Kinoabend“, „Auslandsjournal“ und „Lyrics“ gelangten zur Wiederaufführung. Auf der Leinwand wurden den Liedern passende Spielfilmszenen, unterhaltsame Einführungsgeschichten oder sonstiges passendes Bildmaterial beigesteuert.

Los ging es auf Schwedisch mit „Gabriellas Lied“ aus dem Film „Wie im Himmel“. Danach ertönte „Scarborough fair / The sound of silence“ und „Heal the world“. Diesen drei langsamen Titeln folgte ein sehr schwungvolles Stück und das ausgerechnet mit dem Vater unser aus der Bibel. „Baba Yetu“ wurde auf Suaheli vorgetragen. Raphael Lindeke wechselte hierfür von der Gitarre zum Sologesang.

Bei der mit Spannung erwarteten „Bohemian Rhapsody“ der Rockgruppe Queen übersetzte die Sprecherin vorab ins Deutsche, was dazu führte, dass neben dem Hörgenuss noch ein ganz anderer Zugang zu diesem bekannten Werk möglich wurde. Nach dem James Bond Titelsong Skyfall folgte „Africa“ von Toto. Ob von den Zuhörern jemand gemerkt hat, dass hier gesanglich vor allem von den Sängerinnen noch einiges mehr als bei der „Bohemian Rhapsodie“ abverlangt wurde?

 

 

 

Reisefieber und Aufbruchsstimmung

Bertha Benz war eine mutige Frau. Mit ihren Söhnen Eugen und Richard ging sie im August 1888 auf die erste Fernfahrt mit dem von Carl Benz erfundenen Automobil - ohne Wissen ihres Mannes. Rund um diese legendäre Fahrt dreht sich das Kindermusical „Zündfunken“, welches die Kinder und Jugendlichen der Theatermäuse und Concordia Teens am letzten Sonntag im kath. Gemeindehaus in Reichenbach unter der Leitung von Bianca Maria Uhl aufgeführt haben. Text und Musik des Musicals stammen aus der Feder von Markus Munzer-Dorn. Musikalisch unterstützt wurden die jungen Sängerinnen und Sänger bei der Aufführung von der Singenden Rasselbande der Concordia Reichenbach sowie von Janice Meyendorf am klavier, Dominik Wagner am Schlagzeug und Ulrike Moddemann am Saxofon.

Die neue Erfindung hat es schwer: “Alles Neue wird erst einmal ignoriert, dann belächelt, dann bekämpft, dann kopiert,” so heißt es im Song “In der Erfinderwerkstatt”. Spottlieder singen die Kinder auf der Straße, die Polizei kommt mit Beschwerden der Anwohner vorbei. Für die ewig Gestrigen ist “der Fortschritt der größte Feind“. Um ihren Mann zu unterstützen beschliesst Bertha, heimlich mit dem Patentwagen ihres Mannes von Mannheim nach Pforzheim zu fahren; ihre Söhne sind mit von der Partie. Als erste Tankstelle der Welt fungiert eine Apotheke, ein Schmied repariert unterwegs die Kette, eine kaputte Leitung kann Bertha mit ihrem Strumpfband flicken. Sie und ihre Söhne bringen gleich noch eine Menge weiterer Ideen von der Reise mit. Der Durchbruch für Carl Benz‘ Erfindung ist geschafft, die Zukunftsfähigkeit des Automobils durch Berthas Mut bewiesen!

Ideenreichtum bewiesen auch die Kinder und Jugendlichen, indem sie das Musical „Zündfunken“ erweiterten und in ihre eigene Welt transportierten. So integrierten sie in die „alte“ Geschichte zeitgemässe Utensilien und Gewohnheiten, erfanden mit der Benzschen Hauskatze gar eine neue Rolle und durchbrachen das historische Geschehen mit witzigen Werbeblöcken. Das Bühnengeschehen wurde von Bianca Maria Uhl geschickt mit Filmszenen und Lichteffekten in Szene gesetzt. Die gelungene Aufführung vor einem begeistertem Publikum zeigt, wie Kinder- und Jugendchorarbeit auch mit begrenzten Ressourcen gelingen kann - und so zu einer wunderbaren Bereicherung für das kulturelle Leben in Reichenbach wird.

 

 

 

Vom Überwinden der Angst

Die Rasselbande der CONCORDIA Reichenbach führte am 24.Februar 2019 das Kindermusical  "Der tapfere Theo" im katholischen Gemeindezentrum auf.  Gespenster, Friseur, die Haut auf dem Kakao oder die Spinne unter dem Bett - der kleine Theo hat mit vielen Ängsten zu kämpfen, die ihm in jeder Situation zu schaffen machen. Besonders schlimm ist es abends im Bett vor dem Einschlafen. Das Händchen-Halten mit der Mama, ihre Zuwendung und Geduld helfen Theo. Im Keller findet er schließlich eine Maske und dreht damit das Spiel um. Nun ist er stark und kann selbst die Monster vertreiben. Mit einem Riesenknall erschreckt Theo am Ende die Angst, die sich zwar geschlagen gibt, aber dennoch ankündigt: „Ich komme zurück“.

Chorleiterin Bianca Maria Uhl hat das Stück von Erhard Dietl (Musik: Walter Kiesbauer) mit den Kindern der Singenden Rasselbande der Concordia Reichenbach erarbeitet und am letzten Sonntag im voll besetzten Gemeindehaus zur Aufführung gebracht. Damit alle Kinder mitmachen konnten, verteilte Uhl die beiden Rollen von Theo und seiner Mutter jeweils auf fünf verschiedene Kinder. Die jungen Akteure waren mit unglaublich viel Charme dabei und konnten sich sichtlich in ihre Rollen hineinversetzen: sehr authentisch die erst ängstlichen, trotzigen, am Ende zunehmend selbstbewusster agierenden Theos, „lebenserfahren“, besorgt und warmherzig die kleinen Mamas. Die Kinder freuten sich über den wohlverdienten Applaus und beendeten die Aufführung mit einer kleinen Zugabe.

 

Unterstützt wurde die singende Rasselbande von Anna Hoffmann an der Gitarre sowie von den Concordia Teens und den Theatermäusen, welche in vier Wochen „ihr“ Musical ebenfalls unter der Leitung von Bianca Maria Uhl aufführen werden.

Dann wird es um die erste Reise der Familie Benz mit dem neu erfundenen Automobil gehen. Markus Munzer-Dorn: „Zündfunken“, Aufführung am 31. März, 15 Uhr im Katholischen Gemeindehaus in Reichenbach.

 

 

 

  plakat auslandsjournal

 Am Samstag den 19. Oktober 2013 luden die Chöre der Concordia zu einem geselligen Abend in die Brühlhalle Reichenbach ein. „Schlager aus dem letzten Jahrhundert – Eine musikalische Zeitreise“ entführte den gut gefüllten Saal in vergangene Zeiten mit einer breiten Palette an unterschiedlichen und doch so bekannten Schlagern. Vorgetragen wurden die Stücke vom Stammchor, dem Männerchor und dem Chor „querbeet“.

Der Stammchor eröffnete das Konzert mit dem bekannten „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ und weiteren heiteren Liedern. Es ging weiter mit Seemannslieder des Männerchores, die mit Matrosenmützen bekleidet unter anderem „Das ist die Liebe der Matrosen“ besangen.

Querbeet beschwor die „schöne Isabella von Kastilien“, tanzte den „Kriminaltango“ packte die Badehose ein und besang „Moskau“ bevor sie sich mit einer Zugabe von der Bühne verabschiedeten.

Unvergessliche Melodien der weiten Welt stimmte der Stammchor mit „Griechischer Wein“ und „New York, New York“ und weiteren bekannten Schlagern an, die das Publikum begeisterten.

 

Gemeinsam sangen alle Chöre das wunderschöne Lied der „Capri-Fischer“ und beschlossen damit den chorischen Teil um zum geselligen überzugehen, bei dem auch das Tanzbein geschwungen werden konnte. Und überall herrschten angeregte Unterhaltungen der Gäste, Sängerinnen und Sänger.

So endete ein unvergesslicher geselliger Abend der Concordia.

Der Gesangverein Concordia bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden ins besondere bei Mike Böger, dem Andy Scheer Quartett und den Chorleitern Wiebke Huhs und Andreas Fogel und allen Beteiligten, die diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht haben.

 

Ausverkauftes Haus und begeistertes Publikum

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Mit Standing Ovations endete vergangenen Samstag, 17.11.2012, der „Kinoabend“ in der Brühlhalle in Reichenbach. Der Junge Chor des Gesangvereins Concordia „querbeet“ hatte mal wieder zu einem musikalischen Erlebnis der besonderen Art eingeladen. Schon durch die Dekoration erntete der Chor viel Lob und begeisterte selbst noch die „Insider“. Überdimensionierte Kinoaufsteller und ein Saal voller Kinoplakate, Filmrollen und allerhand anderes Kinomaterial war dekorativ in Szene gesetzt worden. Auch das Foyer der Brühlhalle lud zum Verweilen ein.

Unter der Regie von Sigrid Bayer hatte der Förderverein des Reichenbacher Freibads sich dem Thema angepasst und passend zum Kinoabend eine Popcornmaschine aufgestellt, die pausenlos im Einsatz war, und auch die Dekoration dem Thema entsprechend ergänzt. Über der Bühne schwebte eine Leinwand, auf der zu Beginn Chorsprecherin Katja Keefer das Publikum im vollen Saal begrüßte und eine kurze Einführung zum ersten Lied aus dem Film „Der Zauberer von Oz“ gab. Auf diese Art und Weise wurde während des Abends jedes Musikstück von verschiedenen Akteuren des Chores über die Leinwand angesagt.

Während der Lieder konnte man Filmszenen anschauen, wobei manche Erinnerungen vergangener Zeiten wachgerufen wurden, in etwa mit „As time goes by“ aus „Casablanca“ oder das Titellied aus „Bonanza“. Besonders die Kinderlieder wie „Heidi“, „Pippi Langstrumpf“ oder „Biene Maja“ hatten es den überraschend vielen anwesenden Kindern angetan. Die Favoriten der erwachsenen Anwesenden waren jedoch „Gabriellas Sång“ aus dem Film „Wie im Himmel“ und „The Best of Bond“ aus verschiedenen James Bond Filmen.

Die absolute Krönung des Abends war allerdings das Schlusslied, der „Time Warp“ aus der „Rocky Horror Picture Show“. Mit einer überzeugenden Choreographie bot der Chor ein ausdrucksvolles Bild und erntete tosenden Applaus. Nachdem dann noch Zugaben verlangt wurden, dachte Chorleiter Andreas Fogel, die Zuschauer mit dem Lied „Doch für heut ist wirklich Schluss“ aus „Der rosarote Panther“ beruhigen zu können, was natürlich misslang. So wurde noch einmal der „Time warp“ gewünscht, bevor der Chor endgültig die Bühne verlassen durfte Wie würden jedoch Filmmelodien ohne eine Bandbegleitung klingen?

Jochen Scheytt (Flügel), Alexandra Zonca (Klarinette), Joscha Glass (Bass) und Guido Beck (Schlagzeug) ließen die Darbietungen so richtig „fetzen“, wobei während des Abends sowohl gesangliche, als auch instrumentale Stücke das Thema abrundeten.

Herzlichen Dank nochmals unserem Chorleiter Andreas Fogel, in dessen Händen die meiste Arbeit steckte und der sowohl sein Können unter Beweis stellte, sowie während der Proben hin und wieder ziemliche Nervenstärke zeigte.